Obsorgeprozess beim OGH

"Märchengutachter" und TAF-Gründer Dr. Egon Bachler     


Jugendamt Salzburg verliert trotz "Unterstützung" von Egon Bachlers Sozialfirma TAF einen Obsorgeprozess beim OGH in der letzten Instanz.

Ein Fall, wie er wohl dutzende oder hunderte Male vorgekommen ist. Eltern haben Probleme, es sind kleine Kinder da, das Jugendamt wird aktiv und holt Bachlers Firma TAF (Therapeutisch ambulante Familienbetreuung gmbh) mit ins Boot, was sich für Bachler/TAF ja zumeist als pekuniär durchaus lukrativ erwiesen hat. Nachdem Abertausende Euro an TAF geflossen sind, wird das Kind vom Jugendamt den Eltern abgenommen und fremduntergebracht, bis vor ca. 2 Jahren kam das passende Gerichtsgutachten im Bundesland Salzburg und Teilen Oberösterreichs gleich wieder von TAF-Chef Bachler, also wieder mal ein paar Tausend Wuro in dessen Kassa. Das Ergebnis war - wie Bachlers Textbausteine in seinem Gutachten - zuverlässigerweise immer gleich: Obsorge zum Jugendwohlfahrtsträger, d. h. Fremdunterbringung des Kindes. 

Nun verlor Bachler aber zwischenzeitlich seine Zulassung als Gerichtsgutachter und andere Sachverständige machen die Gutachten, so z. B. in dieser Causa. Hier ist das Ergebnis dann nicht immer so vorhersehbar. Obwohl sich auch hier das Bezirksgericht verhalten hat, wie zu den "besten Zeiten" des Bachlermonopols, hob das Landesgericht dessen Entscheidung auf und die Kinder kommen zu den Eltern zurück. Die Jugendwohlfahrt versuchte es zwar noch einmal beim OGH in der letzten Instanz, scheiterte aber dann auch dort.


Der Nimbus des Bermudadreiecks monopolistischer Exgerichtsgutachter und TAF-Chef Egon Bachler, Jugendamt als Dauerzuweiser des Monopolisten und TAF ist ohnehin schon durchbrochen. Es mehren sich die Berichte der Eltern, wo trotz Abbruch der sog. "TAF-Betreuung" ihrerseits, ihnen die Kinder nicht mehr per Gutachten des TAF-Chefs in einem von den Jugendämtern angestrengten Obsorgeverfahren abgenommen wurden.

 

siehe auch: Entscheidungstext aus der RIS-Datenbank des Bundeskanzleramtes