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an Piet H. de Man - 25.10.2005

Die Anpassung der Kinder bei gemeinsamen Sorgerecht - oder:
Doppelresidenz im Vergleich zum alleinigen Sorgerecht - oder:
Einzelresidenz: eine meta-analytische Überprüfung

(Teilweise Übersetzung von: Robert Bauserman, Child Adjustment in Joint-Custody Versus Sole-Custody Arrangements: A Meta-Analytic Review,
Journal of Family Psychology (Copyright 2002 by the American Psychological Association, Inc.) 2002, Vol. 16, No. 1, 91-102.)

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Kinder in Doppelresidenz oder gemeinsamen Sorgerecht waren besser angepasst als Kinder in einer Ein-Elternteil-Regelung, aber nicht anders als die in ungetrennten Familien. Die positivere Anpassung von Doppelresidenz- und Gemeinsames-Sorgerecht-Kindern bestätigen sich für einzelne Vergleiche von allgemeiner Anpassung, Familienbeziehungen, Selbstschätzung, emotionaler und Verhaltensanpassung und Anpassungen, die spezifisch für Scheidungen gilt.

Forschungsergebnisse haben deutlich gezeigt, dass im Durchschnitt Kinder aus geschiedenen Familien nicht ebenso gut angepasst sind wie die in ungetrennten Familien.

In einer Analyse von verschiedenen großen nationalen Untersuchungsgruppen hat McLanahan 1999 festgestellt, dass die Abwesenheit infolge Scheidung verbunden ist mit schlechteren Schulleistungen für Jungs sowie Mädchen, mehr Arbeitslosigkeit für Jungs und früheres Gebären für Mädchen.

Zusätzlich zu Kindesunterhaltzahlungen konnte eine respekteinflössende Betreuung vom Vater die Folgen am besten vorhersagen, darunter Schulergebnisse, externalisierende (Verhaltens)Probleme und verinnerlichte (emotionale) Probleme.

Im Ganzen wurden 33 Forschungen einbezogen. Zusammen untersuchten diese Forschungen 1.846 Kinder in einer Einzelresidenz und 814 Kinder in einer Doppelresidenz.

Doppelresidenz-Kinder erhielten signifikant höhere Werte bei Anpassungsmessungen als alleinige-Sorge-Kinder.

Die Konflikte, sowohl die in der Vergangenheit als auch die in der Gegenwart, können beide den Vorteil der Doppelresidenz in der Anpassung nicht signifikant vorhersagen.

Aufgrund dieser Ergebnisse, sind Kinder in Doppelresidenz besser angepasst, wie auch immer diese gemessen wird, als Kinder in einem einzigen (meistens mütterlichen) "Lebensmittelpunkt". Dieser Unterschied findet sich sowohl bei dem gemeinsamen Sorgerecht (Entscheidungsrecht und -pflicht) wie bei der Doppelresidenz (abwechselnde Beherbergung) und erweist sich als stabil, da er signifikant bleibt, auch wenn man testet, ob die verschiedenen kategorialen und kontinualen Qualitäten von den Forschungen einen Einfluss haben (… und) quer durch alle Arten, die Anpassung zu messen. Dieser Befund ist vereinbar mit der Hypothese, dass die Doppelresidenz für Kinder von Vorteil sein kann in einem weiten Fächer von Familien-, emotionalen, Verhaltens- und Schulleistungs-Bereichen.

Doppelresidenz-Kinder zeigen eine bessere Anpassung in den Eltern-Beziehungen und verbrachten signifikant mehr Zeit mit dem Vater, was mehr Gelegenheiten für eine Respekt fördernde Erziehung ermöglichte.

Im Durchschnitt beurteilten sowohl die Mütter als auch die Väter, Kinder, Lehrer und klinische Psychologen alle die Anpassung in den Doppelresidenz-Fällen als besser.

Mütter sehen die Doppelresidenz offenbar genau so oft wie andere Beurteilende als vorteilhaft für die Anpassung ihrer Kinder. (…) Die bessere Anpassung in der Doppelresidenz war nicht unterschiedlich je nach Alter der Kinder, sei es in der Gruppe der Doppel- oder der Einzelresidenz. Obwohl die Periode von der frühen Kindheit bis zur Adoleszenz gekennzeichnet ist von vielen Entwicklungsaufgaben und Änderungen, kann es sein, dass sich ein fortdauernder positiver Umgang mit beiden Eltern in allen Altersstufen als vorteilhaft erweist.

Manche Forschungen, die das Ausmaß an vorherigen Konflikten berücksichtigt haben, erweisen auch dann einen Vorteil für die Anpassung der Kinder in der Doppelresidenz (Gunnoe & Braver, 2001). Die Tatsache, dass abwechselnd betreuende Elternpaare auch weniger gegenwärtige Konflikte berichteten, ist wichtig wegen der Sorge, dass die Doppelresidenz schädlich sein kann, indem sie die Kinder den fortdauernden elterlichen Konflikten aussetzt. In Wirklichkeit waren es aber die Einzelresidenz-Eltern, die von höheren Massen von gegenwärtigen Konflikten berichteten.

Konflikte waren am höchsten in den mittleren Bereichen der Besuche und niedriger wenn der Kontakt zum Vater sehr häufig war (wie in der Doppelresidenz) oder sehr selten. Die Zufriedenheit der Mütter war größer bei den häufigsten und den seltensten Besuchsfrequenzen, und am höchsten mit häufigen Vaterkontakten und niedrigen Konfliktniveaus.

Doppelresidenz-Kinder und Kinder aus ungetrennten Familien unterschieden sich nicht in der Anpassung. Dieser Befund ist vereinbar mit dem Argument, dass von manchen Forschern gemacht wird, dass die Doppelresidenz vorteilhaft ist, weil sie dem Kind fortdauernde Kontakte mit beiden Eltern zur Verfügung stellt.

(Es gibt) niedrigere Konfliktniveaus bei der Doppelresidenz, im Vergleich zu Einzelresidenz-Familien.

Im Allgemeinen haben die Forscher gefunden, dass Kinder aus geschiedenen Familien als Erwachsene weiter mehr Schwierigkeiten haben als die aus ungetrennten Familien.

Die gegenwärtigen Forschungsergebnisse erweisen sich als zugunsten der Befürworter von der Doppelresidenz (z.B. Bender, 1994), die eine Vermutung zugunsten der Doppelresidenz bevorzugen in Scheidungsfällen. In den frühen 1990er Jahren hatten die meisten Staaten (der USA) Gesetze eingeführt, die die Doppelresidenz in Scheidungsfällen als Option zur Verfügung stellten oder sogar als zu widerlegende Vermutung (Bruch, 1992). Aber gegenwärtige Forschungen ergeben, dass Richter in manchen Gegenden weiterhin einen starken Vorzug für die mütterliche Sorge aufweisen und dazu neigen, die Doppelresidenz abzulehnen.

Die hier überprüfte Forschungen unterstützen nicht die Behauptungen von Kritikern der Doppelresidenz, die Doppelresidenz-Kinder würden öfter höheren Ausmaßen von Konflikten ausgesetzt werden oder einem höheren Risiko hinsichtlich Anpassungsproblemen ausgesetzt sein, weil sie sich an zwei Haushalte anpassen müssen oder sich "zerrissen" fühlen zwischen ihren Eltern. Doppelresidenz- und gemeinsames Sorgerecht-Regelungen erweisen sich im Durchschnitt nicht als schädlich für Aspekte des Wohlseins der Kinder und können in Wirklichkeit vorteilhaft sein. Dieses weist darauf hin, dass Gerichte Eltern nicht entmutigen sollen, eine Doppelresidenz zu versuchen.

Es ist wichtig zu erkennen dass die Forschungsergebnisse nicht unterstützen, dass die Doppelresidenz in allen Fällen der Einzelresidenz vorzuziehen oder gar gleichzusetzen wäre. Zum Beispiel wenn ein Elternteil die Kinder misshandelt oder verwahrlost, kann eine Einzelresidenz die beste Lösung sein. So auch kann, wenn ein Elternteil schwere geistige Gesundheits- oder Anpassungsschwierigkeiten erleidet, einem Kind geschadet werden, wenn es ständig einer solchen Umgebung ausgesetzt wird.

Manche Forschungen zeigen, dass die Doppelresidenz tatsächlich erzielen kann, das Ausmaß der Elternkonflikte mit der Zeit zu verringern, was bedeutet, dass gleich welches Risiko das den Elternkonflikten ausgesetzt Sein auch mit sich bringt, es verringert werden wird (Bender, 1994). Die Ergebnisse der Forschungen nach den Aufenthaltsregelungen und der Anpassung bedürfen einer viel weiteren Bekanntmachung bei Richtern, Anwälten, Sozialarbeitern, Beratern und Anderen, die beruflich in Scheidungsberatung und Rechtsstreiten einbezogen werden, sowie auch mit den Scheidungsforschern im allgemeinen. Eine Solche Bekanntmachung könnte zu besser informierten Grundsatzentscheidungen führen, die auf Forschungsergebnissen beruhen und zu besser informierten Entscheidungen in individuellen Fällen.

Die zur Verfügung stehenden Forschungsergebnisse sind vereinbar mit der Hypothese, dass die Doppelresidenz vorteilhaft sein kann für die Kinder und es können keine deutlichen Nachteile im Vergleich zur Einzelresidenz aufweisen.

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Schlussfolgerung des Übersetzers:

Die Behauptung, z.B. des OLG Brandenburg vom 11.04.2002, "dass keine gesicherten Erkenntnisse darüber vorliegen, wie sich das Wechselmodell, das nicht allein für eine Übergangsphase nach der Trennung der Eltern, sonder über längere Zeiträume hinweg praktiziert wird, auf die Kinder auswirkt" entspricht also nicht der Realität. Dies ist auch der Fall für die Behauptung, "die Aufhebung der gemeinsamen Sorge hinsichtlich des Aufenthaltbestimmungsrechts und die Übertragung desselben auf" einen einzigen Elternteil entspräche "dem Wohl der Kinder am besten" wenn dieser "eher die Gewähr dafür bietet, dass das bisher praktizierte Wechselmodell beendet wird."

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Weitere Veröffentlichungen von Jan Piet H. de Man zum Wechselmodell / zur Doppelresidenz / zur gleichmäßig abwechselnden Beherbergung

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© paPPa.com e.V. - Stand dieser Seite: November 2006 - Fundstelle: http://www.paPPa.com/divorce_child/deMan-Vergleich-Doppelresidenz-Einzelresidenz.html